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Lughnasadh
wird am 1. August gefeiert und ist das erste Erntefest, hier steht allerdings
eine persönliche, seelische Ernte im Vordergrund. Im Gegensatz
zu Mabon, wo uns die Natur reichtlich beschenkt. Wir ernten nun zum
ersten Mal was wir im Frühjahr gesäht haben. Lammas war der mittelalterliche
Name für dieses Fest und bedeutet Loafmass (was soviel wie Brotmengen
bedeutet.) An dem Tag wurden Brotlaibe von der ersten Weizenernte gebacken
und angeboten. Wir können unterscheiden zwischen Lughnasadh, das
zu Ehren von Lugh gefeiert wird und Lammas, das als Erntefest gilt.
Das
christliche Gegenstück könnte Maria Himmelfahrt am 15. August
sein. Der Sommer zeigt sich noch einmal von seiner wärmsten und
heißesten Seite, doch die Tage werden schon kürzer.
Lugnasadh kennzeichnet somit den Beginn der Erntezeit
und wird daher oft auch Schnitterfest genannt.

Im
irisch-gälischen Raum wird dieses Fest zu Ehren von Lugh dem Sonnegott
abgehalten und daher Lugnasadh genannt.
Die "Grabes-Spiele" die bei diesem Fest abgehalten werden sind
aber nicht um Lugh zu ehren sondern um dem Tod seiner Pflegemutter Taillte
zu gedenken. Deshalb heißen die Lugnasadh-Feste in Irland auch oft
"Tailltean-Spiele".
In
unseren Gegenden ist die Kräuterweihe sehr verbreitet, hierbei
wurden Kräuterbuschen aus 7, 9 oder 15 verschiedenen Kräuter
gebunden und gesegnet. Heute mit christlichem Aspekt, doch es ist ein
alter heidnischer Brauch, da die sonnenliebenden Kräuter im Juli
und August ihre stärkste Kraft haben.

Die Symbole
von Lugnasadh sind Blut, Lehm, Sichel, Brot und Weizen.
Die traditionellen
Pflanzen und Früchte sind Klatschmohn, Weizen-, Gersten- oder Haferähren,
Heckenblumen, Bingelkrautranken, Heidekraut, Schwarzbeeren, Schlehe, Holzapfel,
Birnen und Labkraut.
Flechte einen Kranz aus ihnen uns schmücke dein Haus mit ihnen.
Stelle als Opfergabe Früchte hinaus.


Sabbatwein
1 Liter Rotwein
1 Teelöffel Kardamon
1 Nelkenblüten
1 Hyazinthenblüten
1 Mistel
2 Vanille
Gut verrühren und
kurz aufkochen. Dann 15 min ziehen lassen. Durchsieben.
Mach es am besten in der Phase des zunehmenden Mondes, (dann aber 3 Tage
lang ziehen lassen!)
Rezept von Lucas.

Dinkelkernotto
200 gr. Kernotto
1 Knoblauchzehe
2 mittelgroße Zwiebeln
3 - 4 Äpfel
½ Tasse Rosinen
½ Tasse gehackte Mandeln
Salz
1 Prise Zucker
Bertram
reichlich Galgant
1/8
l saure Sahne
1/8
l süße Sahne
Die
Körner in Salzwasser mit Galgant weich kochen. Die geschälte Knoblauchzehe
zerdrücken, die gepellten Zwiebeln in Ringe schneiden. Zwiebeln und
Knoblauch in Öl andünsten. Die Äpfel waschen, das Kernhaus entfernen,
die Früchte in feine Scheiben schneiden und mitdünsten. Rosinen und
gehackte Mandeln in die Apfel-Zwiebel-Masse rühren, das Kernotto druntermischen.
Mit Salz, Zucker, Bertram und Galgant abschmecken, gut durchziehen lassen
und vor dem Servieren die Sahne untermengen. Eventuell nochmals nachwürzen.
Rezept von dieser Homepage.

Roggenvollkornbrot
Für 2 Kastenbrote:
1500 gr. Roggenvollkornmehl (am besten vom Biobauern und dann selbst
mahlen, geht prima !)
2-3 El Sauerteig (wie man den macht steht weiter
unten)
3 Tl (gehäuft) Vollmeersalz (also
ungebleicht usw. mit natürlichem Jodgehalt, Bioladen)
2-3 Tl (gehäuft) gemahlenen Koriander
und ... Wasser nach Bedarf.
Am
Abend vor dem Backtag:
Man nimmt die Hälfte des Roggenmehls
(750 gr) und verknetet es mit dem Sauerteig und handwarmen Wasser zu einem
sehr weichen Teig. Ich benutze dazu eine stabile Küchenmaschine mit Knethaken
weil mir der Roggenteig echt zu klebrig ist. Das war schon die ganze Arbeit
für heute! Der Teig, den man jetzt Vorteig nennt, muß an einem warmen
Ort (z.B. auf dem Küchenschrank) zugedeckt mindestens 8 aber möglichst
nicht mehr wie 12 Stunden aufgehen.
Am
Backtag :
Zubereitung
des Hauptteiges:
Als erstes nimmt man 2-3 El vom Vorteig ab und lagert ihn in einem Schraubglas
(kleines Loch in den Deckel stechen) im Kühlschrank bei ca. +6 Grad, z.B.
im Türfach. (nicht vergessen, sonst fehlt der Sauerteig beim nächsten
Backtag)
Dann geht's los: Das restliche Mehl (750 gr), das Salz, den Koriander
und gewünschte Beigaben (nach Geschmack und Laune - muß aber nicht sein!)
zu dem Vorteig geben und mit handwarmen Wasser zu einem schmiegsamen Teig
verkneten.
(Beigaben und Gewürze z.B. Kümmel, Sesamsaat, Vollkornflocken, Haferkörner
(ganz!), geröstete Zwiebeln, o.a.)
Den Teig dann aus der Schüssel nehmen und in 2 Teile teilen. In geölte
Kastenformen geben und gut andrücken, die Oberseite mit einem Messer etwas
einschneiden oder verzieren. (geht besser auf)
Nun kommt ein kleiner Trick: ich streiche die Oberseite immer mit schwarzem
Bohnenkaffee ein. Dann bekommt die Kruste eine dunklere Farbe und schmeckt
aromatischer.
Zugedeckt mit einem Tuch läßt man die Formen nun stehen bis der
Teig sich etwa verdoppelt hat. Je nach Temperatur und Festigkeit des Teiges
kann das 1-4 Stunden dauern. Man kann also ohne Hetze anderen Arbeiten
nachgehen.
Wenn
es soweit ist, schiebt man die beiden Brote in den auf 250 Grad vorgeheizten
Backofen (Ober und Unterhitze, bzw. Umluft (Heißluft ist nicht so gut!)).
Nach ca. 12 Minuten dreht man die Temperatur auf 180 Grad herunter. Nach
weiteren 45-50 Minuten sollten die Brote fertig sein. 10 Minuten vor Backende
streiche ich die Brote nochmals mit Kaffee ein (falls ich in der Nähe
bin). Wenn man die Brote aus der Form nimmt und auf den noch recht elastischen
Boden klopft, sollte es hohl klingen! Tut es das, ist es durchgebacken.
Ich lasse die Brote immer mit der Kruste nach unten auf einem Rost abkühlen
(dabei mit einem Tuch abdecken).
Das Rezept habe ich von dieser Homepage.

EARTH
FIRE CHANT
Earth fire, always calls me home
Earth fire, melts this heart of stone
Earth fire, shouting out my name
Earth fire, changing and the same
© Ann
O'Brien 1995

I
AM THE EARTH
The Earth is a healer,
I am the Earth,
The Earth is a Mother,
I am the Earth,
The Earth is a fountain,
I am the Earth,
The Earth is a mountain,
I am the Earth,
The Earth is in sorrow,
I am the Earth,
The Earth is in joy,
I am the Earth,
The Earth She is crying,
I am the Earth,
The Earth has a song to sing:
I am the Earth,
I am a blackbird,
I am the Earth,
I am a river,
I am the Earth,
We are the Earth,
I am the Earth,
I am the Earth,
I am the Earth,
I am the Earth.
©1982 Deirdre
Pulgram Arthen

Alle Texte, wenn
nicht anders angegeben, © by Jibril
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