Der Begriff Hexe Geschichte der Hexen
Die Hexenverfolgung Hexen in der heutigen Zeit


Herkunft und Alter des Hexenbegriffes lassen sich nicht mehr fassen. 
Der Terminus "Hexe(rei) setzt sich aus verstückelten Vorstellungen antiker, südländischer und germanischer Begriffe zusammen. Manche meinen das sich der Begriff von "hägtese" (altsächsisch=dexter) ableitet, andere sind der Auffassung daß das Wort "haegse" zugrunde liegt was auf eine kluge und weise Frau hindeutet.
Die weitverbreiteteste Theorie ist:

Der Begriff Hexe leitet sich ursprünglich vom althochdt. Wort "hagazussa" ab, woraus das mittelhochdt. Wort "hecse", "hesse" und "hexe" entstand.
"Hagazussa" setzt sich aus den beiden Worten "hag", das soviel wie Rodung, Feld oder Flur bedeutet, und "zussa" zusammen: "die Schädigende". Sinngemäß also "die den Hag Schädigende". 
Die Hexen wurden im Deutschen also als negativ angesehen.
Im Vergleich dazu die Deutung des Wortes im Englischen: "Hag" wurde im Englischen ursprünglichen mit "heilig" übersetzt, man denke nur an den Namen der früher christlichen Kirche in Konstantinopel "Hagia Sophia".
Das heute gebräuchliche englische Wort "witch" leitet sich vom altenglischen "wicca" oder "wicce" ab. 
"Wicce" ist die Kurzform von "witega", das soviel wie Seher oder Wahrsager bedeutet. 
Einige Leute bezweifeln auch die Zuverlässigkeit der Wortabstammung, die besagt "witch" (Hexe) bedeute "biegen und verformen". Sie glauben, das Wort stamme einfach vom alt- englischen "die Weise" und habe keine Beziehung zu den oben genannten Wurzeln -- was zu dem modernen Wort "wicker" führt.
Auch in der Bibel gibt es zahlreiche Bezeichnungen für die Hexen. 
"Bacularia" (= Besenreiterin), "Herberia" (= Kräuterfee) oder "Venefica" (= Giftmischerin) und noch viele andere. 


Die alte Religion, wie sie genannt wird, steht in ihrem Geist den Traditionen der amerikanischen Eingeborenen oder dem Schmamanismus in der Arktis nahe. Sie gründet sich weder auf Dogmen oder Glaubensregeln, noch auf von einem Weisen offenbarte Schriften oder ein heiliges Buch.
Der Hexenglaube bezieht seine Lehren aus der Natur und erfährt seine Inspiration aus den Bewegungen von Sonne, Mond und Sternen, aus dem Flug der Vögel, dem langsamen Wachsen der Bäume und aus dem Wandel der Jahreszeiten.

Der Hexenglaube entwickelte in Europa als allmählich die Temperaturen sanken und sich die riesigen Eismassen in einer letzten Bewegung langsam nach Süden verschoben. Durch die üppige, von tierischem Leben wimmelnde Tundra folgten kleine Gruppen von Jägern dem flüchtigen Rentier und dem donnerndem Büffel. Sie waren mit den einfachsten Waffen ausgerüstet, doch manche dieser Stämme hatte die Fähigkeit die Herden zu einer Felswand oder einer Grube zu locken, wo sie einige Tiere opferwillig einfangen ließen.  
Denn schon damals gab es Schamanen die mit dem Geist der Herden sprechen konnten. Sie nahmen den dadurch den pulsierenden Rhythmus war, der in allem Lebenden innewohnt: den Tanz der doppelten Spirale, das Wirbeln nach innen und außen. Sie drückten diese Erkenntnis in Bildern aus. Die Muttergöttin, die Lebensspendende, die alles Lebende hervorbringt und der Gehörnte Gott, Jäger und Gejagter, der ewig durch die Pforten des Todes tritt, auf das neues Leben beginnt.

Männliche Schamanen identifizierten sich mit dem Gott und den Herden. Sie hüllten sich in Felle und schmückten sich mit Hörnern. Weibliche Schamanen verkörperten die Fruchtbarkeit der Göttin. Leben und Tod waren ein kontinuierlicher Strom. 
Der Tanz der Spirale wurde auch am Himmel beobachtet: im Mond der allmonatlich stirbt und wiedergeboren wird. In der Sonne, deren zunehmendes Licht die Wärme des Sommers spendet und deren Vergehen den winterlichen Frost bringt.
Das Eis wich zurück, manche Stämme folgten dem Bison und dem Rentier bis hoch in den Norden. Einige zogen über die Landzunge von Alaska auf die beiden amerikanischen Kontinente.

Die in Europa gebliebenen betrieben Fischfang, sammelten Schalentiere und Wildpflanzen, Hunde hüteten ihre Lagerplätze. Es wurden neue Werkzeuge erfunden oder verbessert.
Als sich einzelne Siedlungen bildeten, trugen auch die Schamanen und Schamaninnen ihr Wissen zusammen.
Wo einst gejagt wurde, wurden nun Tiere wie Schafe, Ziegen, Kühe und Schweine gehalten. Samen wurden gesammelt und der Erde dort anvertraut wo sie wachsen sollten.
Es wurde eine Kraft entdeckt, die sich wie Quellen des Wassers durch die Erde zieht. 
Sie erkannten das bestimmte Steine den Strom der Kraft verstärkten und setzten sie an geeignete Stellen zu großen Reihen und Kreisen, die die Zyklen der Zeit kennzeichneten.
Sie teilten das Jahr in acht geteilte Abschnitte, das Jahresrad: Sonnwenden, Tagundnachtgleichen und die Tage des Vierteljahresbeginnes. An diesen Tagen wurden große Feste gefeiert und Feuer entzündet.

Mit jedem Ritual, mit jedem Sonnestrahl und Mondenschein, die in machtvollen Zeiten auf die Steine fielen, nahm die Kraft zu. 
Die Steine wurden zu großen Speichern subtiler Energie, Pforten zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Innerhalb der Kreise konnten die SchamanInnen die Geheimnisse der Zeit und die verborgene Struktur des Kosmos ergründen.  Das Wissen um Mathematik, Sternenkunde, Dichtkunst, Musik und vor allem der Heilkunde wuchst zunehmend und das Verständnis des menschlichen Geistes entwickelte sich nebeneinander mit der Erkenntnis der tieferen Mysterien.
In anderen Ländern entstanden aber Kulturen die sich der Kriegskunst ergaben. Von der Bronzezeit an wurde Europa von einer Invasionswelle nach der anderen überflutet.
Die Völker der Göttin wurden aus ihrem fruchtbaren Flachland vertrieben.

Doch die Gemeinden der Göttin flüchteten in die Berge und behielten ihren alten Glauben von Poesie, Mythologie und Magie.
Die eindringenden Völker vereinigten sich mit dem Bergvolk. Die Kollegien von Druiden und Barden bewahrten viele der alten Mysterien. Die Christianisierung begann, doch das änderte nur wenig. Die Bauern sahen in der Christuslegende nur eine neue Version ihrer eigenen alten Überlieferung von der Muttergöttin und ihrem Göttlichen Kind, das geopfert und wiedergeboren wird. Sie feierten die acht Feste des Rades, entzündeten Feuer.  Die Weisen der damaligen Zeit waren Heilkundige, Lehrer, Dichter und Hebammen, sie waren die zentralen Gestalten jeder Gemeinde.
Bis weit ins Mittelalter hinein wurden Hexen sowohl privat als auch in öffentlichen Angelegenheiten gerufen, wenn geweissagt, geheilt oder das Wetter beeinflußt werden sollte.

391 n. Ch.  Das Christentum wurde offiziell als Staatsreligion ernannt. 
Und alles, was den Stand und das Ansehen der Kirche zu betrohen schien, wurde versucht , zu eliminieren. 

1000

Vorerst duldete die katholische Kirche keine Personen die mit dem Teufel in Verbindung standen oder sich in teuflischen Künsten übten. Den Hexenglauben aber leugnete sie.
Aufgrund der Verbreitung von hätetischen Sekten in europäischen Ländern nahm die Kirche den Kampf gegen die Ketzerei und Zauberei auf.
1179 rief das Lateran-Konzil die weltlichen Mächte zur Bekämpfung der Ketzerei auf, und begann eine entsprechende Kampagne.
Die bischöflichen Gerichte führten die Inquisition ein.
Um 1200 gab die Kirche das Prinzip der Nichtexistenz von Dämonen und Hexen auf.
Angeblich fand der erste Prozess 1264 in Frankreich statt.

1400

Jetzt steht der eigentliche Hexenbegriff. Er wird untrennbar an das Teufelsdogma gekoppelt. Kurz danach erscheinen verschiedene christliche Hexenbücher . 
Sie zielen auf eine Vernichtung der Hexerei ab, wobei der eigentliche Kampf dem Teufel gilt.
1484 erwirkten die Inquisitoren und Dominikaner Sprenger und Insitoris Kramer von Papst Innozenz VIII einen Erlass, der ihnen die alleinige Zuständigkeit für die Hexenverfolgung sicherte. Sie veröffentlichten auf Ersuchen des Papstes den "Hexenhammer" (Malleus Melleficarum). Er beinhaltete sämtliche Elemente der Hexerei sowie das System der Ausrottung und Vernichtung. Durch den Buchdruck war er weit verbreitet. Er wurde zum Leitfaden der Hexenrichter und bis 1669 wurde er in verschiedenen Sprachen 29mal verlegt.
1493
In Spanien werden rund 100 000 Menschen der Ketzerei angeklagt, 10 000 davon werden auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

1585 Auf Befehl des Erzbischofs von Trier werden unzählige angebliche Hexen verbrannt. 
So viele, dass in einigen Dörfern jeweils nur zwei Frauen am Leben blieben.
1610 In Holland findet die letzte Hexenverbrennung statt.
1630 Der Bischof von Würzburg gibt den Befehl, 1200 Frauen und Männer als Ketzer und Hexen zu verbrennen. Im gleichen Jahr wird auch die Hinrichtung von 600 Frauen ( und etlichen Männern) vom Erzbischof von Bamberg angeordnet.
1632/ 1633 Prozess gegen Galileo Galilei, der seinen ketzerischen Thesen ( die Welt ist nicht der Mittelpunkt des Universums) abschwören muss, um dem Feuertod zu entgehen.
1676 Auf Geheiß des Erzbischofs von Salzburg werden 97 Frauen verbrannt. 
Sie sollen eine Viehseuche "herbei gezaubert" haben.
1684 In England findet die letzte Hinrichtung einer Hexe statt.

1700

Höhepunkt der Hexenverfolgung, nach der Zeit der Reformation (Gegenreformation).
Zu dieser Zeit war zwar die Phase der Wissenschaftsgeneration, doch kam diese zu spät, der Hexenwahn war nicht mehr aufzuhalten.
Danach, der Beginn aufklärender Tendenzen.
Die Männer, die den Hexenwahn schon lange bitter bekämpft hatten, der Jesuit Friedrich Spee, der Reformierte Balthasar Bekker, Christian Thomasius und Johann Weier, fanden langsam Gehör.

1745
Letzte Hinrichtung einer Hexe in Frankreich

1775
In Deutschland wird zum letzten Mal ein Scheiterhaufen angez6ündet.

1782
Letzte Hinrichtung einer Hexe in der Schweiz.

1792
In Polen wird zum letzten Male einer Frau der Hexenprozess gemacht: Todesurteil, dass natürlich schon vor der Verhandlung klar war.

1800

Nur wenige Fälle realer Hexenverfolgung bekannt.
Verschiebung des Hexenbildes im Volksbewußtsein ins Märchenhafte, Naive, und Lächerliche. Integration der Hexe in die Märchenbücher.

1952

In England wurde das letzte Gesetz gegen Hexerei aus den Büchern gestrichen.
Gegenwart In alleine dieser Zeit sind, seit dem 14. Jahrhundert, circa 100 000 Menschen am Scheiterhaufen qualvoll zu Tode gekommen.
Diese Zahlen wurden aus überlieferten Unterlagen entnommen weitere Untersuchungen haben aber ergeben, dass mindestens doppelt so viele Menschen der Inquisition und deren Schergen zum Opfer gefallen sind.
Wie viele Menschen aber wirklich diesem kollektiven Wahn zum Opfer gefallen sind, darüber gehen die Meinungen weit auseinander, von 500 000 bis zu neuneinhalb Millionen
90% der Opfer der Brandjahre waren Frauen.

Doch wie man an den folgenden Beispielen sehen kann  werden auch in unserer heutigen Gesellschaft Minderheiten ausgegrenzt, schikaniert und verfolgt. 

1998
Papst Johannes Paul hat sich für die Verfehlungen der Römisch Katholischen Kirche während des Holocaust entschuldigt. Er meinte "Der Holocaust war das Werk eines durch und durch Neo-Heidnischen Regimes." (Associated Press, 3/16/98)

Ein Teenager in Wisconsin hatte sich darüber beschwert das sie über die Internetverbindung der Schulbibliothek keine Seiten über das Hexentum, Magie und Erd-bezogene Religionen ansehen konnte. Der Leiter des Abteilung teilte dem Mädchen mit das sie sich nur über Christliche Religionen informieren könne. Der Schulbezirk hat Richtlinien um Schüler vor unangemessenen Internetseiten zu schützen, überwacht durch Erwachsene Aufsichtspersonen. Ein Schulsprechen sprach sich jetzt gegen diese Einschränkung der Redefreiheit ein, die Familie des Mädchens nahm sich einen Anwalt.

1995
In Tennessee beschwerte sich ein neunjähriges Mädchen über ihren Babysitter, weil er sie sexuell belästigt hatte. Die Mutter, sie war eine Wicca, des Mädchens wollte daraufhin den Babysitter anzeigen. Doch dieser drehte den Spieß um und beschuldigte sie der sexuellen Nötigung. Seine Mutter spazierte zur Polizei und zeigte die junge Mutter an. Bei einer Hausdurchsuchung wurden ihr Athame und ihre Tarotkarten sichergestellt. Beim folgenden Prozess verwickelte sich der Babysitter in viele Wiedersprüche. Doch auf Grund seinen Aussagen das sie ihn zum Geschlechtsverkehr, zum trinken von Blut und zur Einnahme von Drogen gezwungen hatte, wurde sie trotzdem zu zwölf Jahren Haft verurteilt

North Carolina
Dieser Fall ereignete sich in Onslow County, North Carolina. 
Dort suchte Kathleen Jones die Hilfe der örtlichen Sozialbehörde (Departement of Social Services). Ein Angestellter der DSS kam zu Mrs. Jones in die Wohnung und sah ihren Altar und weitere religiöse Gegenstände, den Mrs. Jones war eine Wicca. Kurze Zeit später wurde ihr Sohn, damals 12 Jahre alt aus ihrem Haushalt weggenommen und in Fürsorge gegeben. Das Gericht ordnete sogar an das er jeden Sonntag einen christlichen Gottesdienst besuchen mußte.

In einem anderen Fall, der sich in der Medical Clinic in Camp LeJeune in Jacksonville ereignete. Ein Militärkaplan stellte eine christliche Mailingliste zusammen, damit er allen täglich Gebete senden konnte. 
Ein dort stationierter Heide beantrage eine Genehmigung für eine Mailingliste für Heiden aufzustellen. Diese wurde ihm wiederholt verweigert. Sogar mit Aussagen wie, "Eine E-Mail ist nicht der richtige Platz für dich um verlorene Seelen zu rekrutieren.". 
Sein Executive Officer erkämpfte ihm das Recht eine Mailingliste einzuführen, doch dessen Vorgesetzter machte das ganze Vorhaben zunichte, weil so etwas auf keinen Fall auf seiner Base stattfinden würde.

Nebraska

Das Kuratorium einer Bibliothek in Hastings, Nebraska die Empfehlung eines Bürgerkomitees um und weigerte sich, mehr als 40 Kinderbücher mit Sachverhalten wie Hexerei und Gespenstern zu entfernen. Ein Treuhänder bemerkte, höchst vernünftig, daß alles in der Bücherei irgend jemandem anstoßvoll sei. Das Kuratorium merkte an, daß Eltern, die über solche Sachen besorgt sind, die Literaturauswahlen ihrer Kinder ja selbst überprüfen können.

Arkansas
Terry Riley wusste, daß es nicht einfach sein würde, einen Esoterikladen im kleinen Brookland, Arkansas zu öffnen. Am Tag, an dem er Dagdas Occult Cauldron öffnete, erschienen 35 Christen um zu protestieren und Hymnen zu singen. Kurz danach erhielt er von seinem Vermieter eine Zwangsräumung. Eine Bürgerinitiative stellte eine Bittschrift an den Bürgermeister und den Stadtrat zusammen, die den Ausschluss des Ladens aus dem Ort verlangte. Eine andere verlangte die Kündigung der Bürgermeisters, da er die Öffnung des Ladens nicht verhinderte. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass er gesetzlich nichts gegen den Laden ausrichten kann. Riley (der Kontroverse gewöhnt ist, nachdem er dazu gezwungen wurde, ein Geschäft in dem naheliegenden Jonesboro, zu schließen), sagte, sein Geschäft boomt. 

Boston
Zwei große Kaufhausketten, Kmart und Wal-Mart, entfernten CDs von der Bostoner Band Godsmack aus ihren Regalen, nachdem sich Eltern über die profanen Lyrics und ein Pentagramm auf dem Cover beschwerten. Der Sänger der Band, Sully Erna, erzählte Reportern schon früher, er sei eine Hexe. Er erzählte: “Das ist wirklich nichts groß Aufregendes. Für eine Hexe, ist ein Zauber dasselbe wie ein Gebet für einen Katholiken. Es ist dasselbe Konzept, nur eine andere Vorgehungsweise.”

Detroit
Am Freitag, dem 21. Mai entschied ein amerikanisches Bundesgericht zugunsten dreier katholischer Familien, die sich durch ein Unterrichtsprojekt in einer staatlichen Schule des Bedford Central Schulbezirks, in ihren religiösen Rechten verletzt fühlten.
Die Geschichte begann im Jahr 1995 als Schüler im Westchester Verwaltungsbezirk anfingen das magische Strategie-Kartenspiel ‘The Gathering’ zu spielen. Einige Eltern beschwerten sich über diese Karten, da sie der Ansicht waren, daß die Bilder darauf eindeutig satanisch seien.
Die Empörung steigerte sich noch, als eine Lehrerin im Rahmen einer Unterrichtsstunde über Indien ihre Schüler anhielt Elephantenköpfe aus Zeitschriften auszuschneiden und sie mit Hilfe von Zahnstochern und Garn in Ganesha-Figuren zu verwandeln. Diese Puppen wurden im hauseigenen Laden der Schule auf einem neu errichteten Altar für eine ‘Tag der Erde-Liturgie’ angeordnet und an Schüler verkauft, um böse Träume von ihnen fernzuhalten.
,,Das Geschäft mit den entsetzlichen Puppen ist ein widerliches Beispiel für die Verbreitung von Aberglauben unter Kindern in sehr jungem und beeinflußbarem Alter", sagte der U.S. Bezirksrichter Charles Brieant und befahl dem Bedford Central Schulbezirk diese Aktivitäten sofort zu stoppen.
Brieant wies die Anschuldigungen im Bereich des Kartenspiels, sowie des Yoga-Unterrichts und dem Besuch von Friedhöfen zurück. Aber in dem Erdaltar sah er einen ,,subtilen Druck sich in die Lehren der Hindu-Religion hineinziehen zu lassen. ... Während das Lesen der Ganesha-Geschichte Teil eines neutralen, nichtreligiösen Lehrplans sein kann, scheitert dieser Gerichtshof daran irgendeine Rechtfertigung für die Aufforderung an leicht beeinflußbare Schüler zu finden, Abbilder eines bekannten religiösen Gottes herzustellen."

Während der Bedford Central Rechtsanwalt Warren Richmond enttäuscht von einer entmutigenden Wirkung dieses Urteils spricht, zeigt sich Mary Ann DiBari - eine der klagenden Parteien - sehr erfreut darüber, wenn sie auch gehofft hätte, daß auch das magische Kartenspiel unter die Verbote gereiht worden wäre.
Infos unter anderem von Jorinx -- Wicca auf dem weltweiten Gewebe.

 

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